Plakatdesign: Lisa Stemberg, Joris Büter, Alina Maatmann

Antigones Traum


Was bleibt bestehen, wenn man Sophokles' "Antigone", ein über 2000 Jahre altes Theaterstück, zu unserer Lebenswelt in Bezug setzt? Vier verwaiste Geschwister, die auf geradezu schicksalhafte Weise Opfer von Machtkämpfen, Gewalt und Krieg werden; ein Diktator, der seine bröckelnde Macht mit Todesstrafen und Manipulation durchsetzt; ein Sohn, der sich für die Liebe seines Lebens gegen seinen Vater auflehnt; ein Land, das den Menschen, die Hoffnung auf eine Zukunft nimmt; und zwei Rebellinnen, die sich verzweifelt gegen das System stellen.  
Die Inszenierung im Emlichheimer Theater führte im März 2017 zu Standing Ovations und wurde nur vier Wochen später vom Deutschen Theaterverlag unter Vertrag genommen.

 

Theaterstück

Theaterstück für 13-19 Spielerinnen – 70 Minuten

Juli 2017 im Deutschen Theaterverlag:

 

Presse

"Eine eindringlich-bewegende Inszenierung"

Sperling hat in ihrer Textfassung die sophokleische Vorlage konsequent entmythologisiert. Nicht religiöse Gegensätze bestimmen hier den Konflikt, sondern unterschiedliche Lebensentwürfe von Individuen nach dem Vorbild der anouilhschen „Antigone“ von 1944. Hat man bei Anouilh die Antigone als Vertreterin der Résistance gedeutet, so kann man in Sperlings Entwurf das Auftreten der Protagonistin als Ausdruck jugendlicher Rebellion gegen das System der Erwachsenen (oder der Elite?) verstehen. (...) Wie immer in Theresa Sperlings Inszenierungen ist die Choreografie der Gruppe ein Markenzeichen der Aufführung. Ein beeindruckendes Beispiel ist der Bericht der vier Ismenen über den Kampf um Theben, den sie vor der Leiche des Polyneikes (Leon Meppelink) mit ihren Teddybären geradezu erschütternd gestalten. (Grafschafter Nachrichten, 17.3.2017)

 

Theresa Sperling

Bühnenpoetin

Jugendbuch- und

Theaterautorin

 

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Presse

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