Plakatdesign: Theresa Sperling

Elektra


Klytämnestra erschlägt gemeinsam mit ihrem Liebhaber Ägisth ihren Ehemann Agamemmnon und hält ihre Töchter Elektra (verkörpert durch sechs Spielerinnen) und Chrysothemis wie Gefangene in ihrem Haus. Während Chrysothemis sich möglichst unauffällig verhält, sich mit Hunderten von neuen Puppen bestechen lässt und auf ein normales Leben außerhalb des Elternhauses hofft, wartet Elektra sehnsüchtig auf ihren verschollenen Bruder Orest, um den ermordeten Vater zu rächen. Doch anders als bei Sophokles und Hugo von Hofmannsthal stirbt Orest in diesem Stück tatsächlich im Ausland bei einem Wagenrennen. Chrysothemis verweigert sich daraufhin Elektras Bitte, ihr beim geplanten Doppelmord zu helfen. Elektra verliert zunehmend ihren Realitätssinn, sie hält Chrysothemis für Orest und steigert sich in wahnsinnige Rachephantasien hinein. Schließlich nutzt sie Ägisths Abwesenheit und zerfleischt ihre gehasste Mutter wie eine ausgehungerte, rachsüchtige Wölfin. Als Chyrsothemis ihr rät zu fliehen, hat die gebrochene Elektra bereits erkannt, dass sie sich mit dem Mord ebenso schuldig gemacht hat wie ihre Mutter.

 

 

 

 

Theaterstück

Theaterstück für 11 Spielerinnen – 55 Minuten

Erschienen 2015 im Deutschen Theaterverlag:

Presse

Nominiert für das Schultheater der Länder 2013
Ausgewählt für das NSTT 2014

Pressestimmen:
"Ein sprachlos machendes Stück" von "atemberaubender Bedrohlichkeit" (Festivalzeitschrift Coolisse, März 2014)

Eine "bemerkenswerte Aufführung, die weit über konventionelles Schultheater hinausging. (...) Die Erarbeitung einer solchen Aufführung vermittelt den Mitwirkenden mehr Bildung als einige hundert Unterrichtsstunden." (Grafschafter Nachrichten, 30.4.2013)

"Eine echte Sternstunde des Schülertheaters." (Osnabrücker Zeitung, 3.3.2014)

Theresa Sperling

Bühnenpoetin

Jugendbuch- und

Theaterautorin

 

Impressum

Presse

Literaturagentur

vertreten durch

Agentur Kessler & Eckhart

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